Physiotherapie & Ergotherapie im Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin
Physiotherapie in Kombination mit Ergotherapie: Das ist nicht bloß zielgerichtete Bewegung oder ein umfassendes Wohlfühlprogramm, sondern die Grundlage für eine selbstständige Lebensführung im Alltag. Das Zusammenspiel beider Behandlungsmethoden dient der Regeneration, Linderung von Schmerzen und natürlich der Gesunderhaltung.
Dabei ergänzen sich Physiotherapie und Ergotherapie fließend und erzielen in ihrer Kombination eine starke Wirkung. Dies wiederum fördert die Eigenaktivität des Patienten in Hinblick auf sein körperliches Wohlbefinden sowie seine bewusste Wahrnehmung im Umgang mit dem eigenen Körper.

- Auch motorische Übungen fördern Gedächtnisleistungen
Im Zentrum stehen für den Alltag umsetzbare Verhaltensweisen und Bewegungen und – ganz wichtig – Genuss und Freude. Denn nur, wenn der Patient für sich einen echten Zugewinn in der Behandlung wahrnimmt, können die Ergebnisse auch langfristig in der täglichen Praxis aufrechterhalten und weiterentwickelt werden.
Das können wir für unsere Patienten tun:
Gemeinsam mit dem Patienten analysieren wir Schmerzzustände, wie Funktionsstörungen der inneren und äußeren Organe, um sie mit spezifischen physiotherapeutischen Techniken gezielt zu beeinflussen. Der Ansatzpunkt ist hierbei das Bewegungssystem und -verhalten. Dabei sind unsere Methoden so vielfältig wie die Anforderungen der einzelnen Krankheitsbilder.
Die stationäre Therapie hat ihren Schwerpunkt in der Behandlung der folgenden Krankheitsbilder:
- bei geriatrischen Patienten, z. B. Kräftigung und Stabilisierung multimorbider Patienten, Einüben täglicher Bewegungsabläufe, Sturzprophylaxe, Handling mit Hilfsmitteln
- nach Unfällen zur Wiederherstellung der natürlichen Beweglichkeit, Kraft und Geschicklichkeit des Patienten, z. B. nach Oberschenkelhalsfrakturen, etc.
- bei inneren Erkrankungen, z. B. Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, Lungenentzündung
- bei orthopädischen Erkrankungen, z. B. Fehlstellung, Arthrose, Skoliose, Bandscheibenvorfall, Schmerzreduktion
- bei neurologischen Erkrankungen, z. B. Polyneuropathie, Schlaganfall, Parkinson-Krankheit, ataktischer Symptomkomplex
- in der Traumatologie, z. B. bei Fraktur, künstlichem Gelenk, Amputation, Sehnenriss, Narbendehnung
- bei rheumatischen Erkrankungen, z. B. Poliarthrose, Morbus Bechterew
Durch unsere gezielten Behandlungsmethoden fördern wir die Eigenständigkeit unserer Patienten und aktivieren gleichzeitig die Selbstheilungskräfte des Organismus. Für die nachhaltige Sicherung unserer Arbeit setzen wir ein besonderes Augenmerk auf die Schulung und Beratung von Angehörigen.

