Geriatrie – fächerübergreifende Patienten-Fürsorge



In der griechischen Mythologie verkörpert Geras, der Sohn der Göttin Nyx, das Alter. Daraus abgeleitet bedeutet „Geriatrie” die Lehre von den Krankheiten des älteren Menschen.

Die Geriatrie beschäftigt sich sowohl mit der Inneren Medizin, als auch der Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie. Denn gerade wenn ein Mensch in die Jahre kommt, treten oft mehrere Krankheiten zugleich auf, die vielfältig miteinander verflochten sind – in der medizinischen Fachsprache Multimorbidität genannt. Aus diesem Grund ist vor allem in der Geriatrie die fächerübergreifende Zusammenarbeit ein Muss.

Schon kleinere Erkrankungen können im Alter zu Einschränkungen im täglichen Leben führen. Auch benötigen ältere Menschen häufig eine längere Genesungszeit und es gelten für die meisten Erkrankungen andere Regeln als für jüngere Patienten. Allein in Deutschland bedürfen heute ungefähr 2 Millionen Menschen einer geriatrischen Versorgung. Ein immer größer werdender Anteil befindet sich hierfür in stationärer Behandlung. Viele können jedoch ambulant betreut werden – ein großer Vorteil für die Betroffenen selbst, da sie ihr vertrautes Umfeld nicht für längere Zeit verlassen müssen.

Und genau hier setzt das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin im Sinne der Geriatrie an: Unser oberstes Ziel ist es, unseren Patienten zu einem besseren Leben zu verhelfen. Das heißt die Selbstständigkeit möglichst lange erhalten oder wieder herstellen. Dies allein ist die Voraussetzung für den Bestand oder die Rückkehr in das gewohnte Leben. So gehen in unserem Haus stets alle notwendigen medizinische Behandlungen, Rehabilitation und Prävention Hand in Hand.