16.02.12

Leben - statt therapeutischer Akrobatik

Unter diesem Motto lädt das Eutiner Demenz Forum zu seiner nächsten Veranstaltung.

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31.01.12

Abschied aus dem Controlling

Vergangenen Freitag wurde Axel Wiebensohn, seit über neun Jahren Medizincontroller im Sankt...

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10.01.12

Umbau in vollem Gange

Seit einigen Tagen ist der Umbau der Station III in Angriff genommen worden. Hier entsteht eine...

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24.11.11

"Vertrauen ist entscheidend"

Zur letzten Veranstaltung des Eutiner Demenz Forums in diesem Jahr war Klaus Häring als Referent in die Cafeteria des Sankt Elisabeth Krankenhauses eingeladen. Häring ist Sozialpädagoge und Geschäftsführer des Betreuungsvereins Ostholstein e.V..

 Die rund 50 interessierten Teilnehmer sahen zunächst gemeinsam den Film „Die Reise", der in etwa 15 Minuten die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und ihre Auswirkungen im Alltag darstellt. Im Anschluss daran erklärte der Referent die Schritte und Bedingungen, aber auch die Wichtigkeit von persönlichen Verfügungen. „Jeder kann ganz plötzlich durch Krankheit oder Unfall in die Lage kommen, seine eigenen Dinge nicht mehr selbst regeln zu können. Um dieser Situation vorzubeugen, sollten alle Dinge bei Zeiten in einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, die im übrigen auch ohne notarielle Beglaubigung juristisch bindend sind, schriftlich festgehalten werden", so der Fachmann.

Im Jahr 2009 wurde die entsprechende Rechtslage vom Gesetzgeber so geändert, dass nicht nur die in der Verfügung zum Ausdruck gebrachte Zustimmung oder Ablehnung von bestimmten Behandlungen im Sinne des Selbstbestimmungsrechts des Patienten befolgt werden muss, sondern dass sie auch Ärzten und anderen Akteuren im Gesundheitswesen eine Rechtssicherheit bietet.

Die Vorsorgevollmacht hat gegenüber einer amtsrichterlich angeordneten Betreuung den Vorteil, dass der Vollmachtgeber selbst darüber verfügen kann, wen er bevollmächtigt, wer also in bestimmten Situationen berechtigt ist, Entscheidungen zu treffen. „Hier ist Vertrauen ganz entscheidend.", machte der Sozialpädagoge in seinen Ausführungen deutlich.

Die Teilnehmer hatten auch Gelegenheit Fragen zu stellen, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Nicht wenige wünschten eine weiterführende Beratung, für die man in den Betreuungsvereinen grundsätzlich zur Verfügung steht.

Das Eutiner Demenz Forum bietet vier Mal im Jahr Veranstaltungen mit unterschiedlichen Referenten zu Themen rund um diese Erkrankungsformen. Darüber hinaus stehen Christian Burgdorf unter der Tel. 04521-802-471 und Jochen Gust unter Tel. 04521-802-121 für Auskünfte zum Thema Demenz zur Verfügung.